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Musik Drei Völker, eine gemeinsame Musik Osteuropäische Zigeunermusik, Tango, Musette, Klezmer |
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Hier trafen die Musiker der Türken, der eingewanderten Zigeuner und die
traditionelle Volksmusik Rumäniens aufeinander. Den türkischen Einfluss hört
man etwa an der oft verwendeten Viertel-Ton-Skala. Das zweite Standbein ist
die Musette, die um die Jahrhundertwende bei der nach Paris ausgewanderten
Landbevölkerung der Auvergne entstand. Als die Musik der Emigranten in Buenos
Aires: In beiden letzteren Stilrichtungen ist das Akkordeon sehr typisch. Bei den Fahrenden war die Musik schon immer ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur. Doch auch bei den Sesshaften, wenn sie gezwungen waren auszuwandern, entstanden am neuen Ort Stilrichtungen, die grosse Kraft ausstrahlten und Sehsucht erweckten, wie Tango in Buenos Aires und vielleicht weniger bekannt, die Musette unter den landflüchtigen Bauern aus der Auvergne, in Paris. |
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| Osteuropa,
Begegnung von Orient und Okzident. Buenos
Aires und Paris wirkten wegen der Vielfalt der Kulturen, die auf engem Raum
zusammenlebten, zudem als musikalische Keimzellen. |
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Die Musette ist eine Bezeichnung für die
französische Sackpfeiffe mit Blasebalg, in der Auvergne Cabrette genannt. Die
Landflucht, Ende des 19. Jahrhunderts, brachte seine Spielart nach Paris.
Diese Immigranten aus der Auvergne betätigten sich als Kohlehändler. So
entstanden die "Café-charbon", in denen man sich dreifach aufwärmen konnte:
man kaufte Kohle, genoss einen Kaffee und tanzte sich warm. In den
Zwanzigerjahren begann der Cabarettespieler Antonin Bouscatel mit dem
italienischen Akkordeonisten Charles Péguri aufzutreten. Emile Vacher war dann
der erste Akkordeonist, der solistisch auftrat und den Musettestil in der
Zwischenkriegszeit prägte. Nach dem 2. Weltkrieg gelangte der Jazz nach Europa
und beeinflusste auch die Musette.
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Der Tango ist eine Stadtmusik. Er ist die Musik von Buenos Aires und entstand dort gegen
Ende des 19. Jahrhundert. Durch die grosse Auswanderungswelle aus Europa nach Argentinien, ist er von den verschiedenartigsten Menschen und Mentalitäten geprägt worden. Auswanderer aus Italien brachten die schönen Melodien, die Spanier die melancholischen Harmonien, und schliesslich ein deutscher Matrose das Bandoneon, eine Art Akkordeon, welches sich mit der Zeit zum wichtigsten Tangoinstrument entwickelt hat. |
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